Rechte und Pflichten

Norwegen ist ein liberales Land. Das bekommen auch die Angler zu spüren, die dort ihrer Passion nachgehen möchten. In nahezu jedem Gewässer des Landes ist das Angeln erlaubt, die Erlaubnisscheine sind – außer an einigen Lachsflüssen – in der Regel äußerst günstig. An einigen Binnengewässern sowie an der gesamten Küste und in den Fjorden ist das Angeln sogar kostenlos. Erlaubnisscheine werden meist an Tankstellen, in Supermärkten oder an Briefkästen direkt am Gewässer angeboten. An einigen Gewässern kann man sich seine Angelerlaubnis neuerdings sogar per SMS ordern.

Eine staatliche Fischereiabgabe muss nur dann entrichtet werden, wenn man an Wasserläufen mit Lachs-, Meerforellen- oder Saiblingsaufstieg angeln möchte und älter als 16 Jahre ist.
Die Abgabe kann landesweit bei Postämtern oder Postfilialen (z.B. in Supermärkten) sowie bei Banken eingezahlt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Gebühr per Kreditkartenzahlung zu entrichten. Die Quittung gilt als Nachweis und muss beim Angeln mitgeführt werden. Zusätzlich muss ein Erlaubnisschein für das jeweilige Gewässer erworben werden.

Seit kurzem gelten in Norwegen für einige Fischarten gesetzliche Mindestmaße.

Das Angeln mit lebendem Köderfisch ist in Norwegen verboten.

An Binnengewässern können zusätzliche Regeln gelten. Normalerweise wird auf den Erlaubnisscheinen darauf hingewiesen.