Barsch

Foto: Matthias Wendt / www.media-army.de

Lateinischer Name: Perca fluviatilis
Norwegischer Name: Abbor

Vorkommen: Die besten Barschbestände findet man in den Seen Süd- und Ostnorwegens. Auch einige größere Flüsse in diesen Regionen können gute Bestände aufweisen, in den meisten kleineren Flüssen sowie in den Hochlagen fehlen diese Fische jedoch ganz. Gleiches gilt – mit wenigen Ausnahmen – für den Norden des Landes.

Größe: Die mittlere Größe von Barschen liegt bei 15 bis 25 Zentimetern. Auch wenn der offizielle norwegische Barsch-Rekord bei sagenhaften 3,17 Kilo liegt, sind große  Exemplare von mehr als 40 Zentimetern Länge in norwegischen Gewässern eher die Ausnahme. Die größten Barsche findet man in Gewässern, die über ausreichend Futter in Form von Kleinfischen verfügen, wie etwa dem Randsfjord, Tyrifjord / Steinsfjord oder Mjøsa. Letzterer brachte auch den seit 1965 bestehenden norwegischen Rekord-Barsch hervor – stolze 3,17 Kilo brachte der Fisch auf die Waage.

Angelmethoden: Norwegische Barsche „ticken“ im Prinzip genauso wie ihre Brüder und Schwestern, die weiter südlich leben. Deshalb ist auch in Norwegen das Spinnfischen die erfolgreichste Angelmethode, dicht gefolgt vom Angeln mit Naturködern. Und natürlich funktionieren beim Barschangeln in Norwegen auch die allseits beliebten Finesse-Methoden (z.B. Dropshot-, Carolina- Texas-Rigs) aus Übersee sowie das Fischen mit der Hegene. Wer im Winter nach Norwegen kommt, sollte unbedingt auch mal einen Versuch unter dem Eis wagen.

Köder: Spinner, Blinker, Wobbler, Popper, Zocker, Balance-Jigs, Twister, Gummifische, Gummiwürmer; Hegenen, Heringspaternoster – die Liste der Kunstköder, mit denen man Barsche fangen kann, ist lang. Nur auf eines sollte man unbedingt achten: nämlich auf Größe und Farbe der Köder. Kleine Köder sind meist fängiger, und bei den Farben ist es immer ratsam, ein bisschen zu experimentieren.
Bei den Naturködern sind es ebenfalls die üblichen Verdächtigen wie Würmer und kleine Köderfische. Letztere sollten jedoch auf keinen Fall lebend angeboten werden, denn auch in Norwegen ist das Angeln mit lebendem Köderfisch ausdrücklich verboten.
Mitunter kann auch die Kombination aus Kunst- und Naturköder den gewünschten Erfolg bringen.

Beste Angelzeit: Juni bis September

Laichzeit: März / April, teilweise bis in den Mai