Äsche

Foto: Matthias Wendt / www.media-army.de
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Lateinischer Name: Thymallus thymallus L.
Norwegischer Name: Harr

Vorkommen: Die Äsche ist in zahlreichen norwegischen Gewässern vertreten. Sie kommt vor allem in Bächen und Flüssen vor, teilweise aber auch in Seen. Jedoch nur in solchen, die über Zu- bzw. Abläufe verfügen, also mit Bächen oder Flüssen verbunden sind.
Die Äsche bevorzugt Fließgewässer mit gleichmäßiger und nicht zu starker Strömung und kiesigem bis sandigem Grund. Dort stehen die Fische gerne mitten in der Strömung, oberhalb und unterhalb von Rauschen, aber auch in tiefen und ruhigeren Bereichen hinter großen Steinen und in Gumpen.

Größe: Norwegische Äschen sind im Schnitt etwa 25 bis 35 Zentimeter lang. In einigen Gewässern, wie etwa den großen Flüssen Trysil, Rena und Glomma in Südnorwegen, werden auch regelmäßig Exemplare von deutlich über 50 Zentimeter Länge gefangen. Die norwegische Rekord-Äsche von 1988 brachte 1,90 Kilo auf die Waage.

Angelmethoden: Gleich nach der Laichzeit sind Äschen meist nicht besonders wählerisch und lassen sich auch sehr gut mit der Spinnrute und relativ großen Ködern fangen. Im Verlauf des Sommers sowie im Herbst neigen die Fische dann immer mehr dazu, kleinere Beutetiere aufzunehmen. Erfolg verspricht dann vor allem das Fliegenfischen. Wer mit der Fliegenrute nicht umgehen kann, sollte es mal mit dem Spürangeln probieren. Hierbei werden, idealerweise hinter einem Tiroler Hölzl, eine oder mehrere Nymphen an kurzen Seitenarmen angeboten.
Auch beim Wurmangeln mit Posen- oder Grundmontagen werden hin und wieder Äschen gefangen. Meist handelt es sich dabei jedoch um Zufallsfänge beim Forellenangeln.

Köder: Beim Fliegenfischen kommen sowohl Trocken- und Nassfliegen als auch Nymphen zum Einsatz. Trockenfliegen sind besonders dann zu empfehlen, wenn die Fische nach Anflugnahrung (Insekten) steigen und sich durch Ringe an der Wasseroberfläche verraten. Letzteres ist vor allem in den Abendstunden der Fall. Ansonsten sollte man die Fische eher tief suchen und ihnen Nassfliegen oder – noch besser – beschwerte Nymphen (zum Beispiel Goldkopfnymphen) anbieten.
Beim Spinnfischen versprechen kleine Spinner und Blinker den größten Erfolg. In vielen norwegischen Gewässern ist auch das Angeln mit Würmern erlaubt, mit denen sich ebenfalls erfolgreich auf Äschen fischen lässt.

Beste Angelzeit:
Juni bis September

Laichzeit: März/April, teilweise bis in den Mai