Seehecht

Lateinischer Name: Merluccius merluccius
Norwegischer Name: Lysing

Vorkommen: Der silbrig-graue Seehecht wird vor der gesamten norwegischen Küste zwar immer wieder von Meeresanglern gefangen, die meisten Fänge gelingen jedoch durch Zufall. Das zuverlässigste und auffälligste Erkennungsmerkmal ist das schwarz gefärbte Innere seines Mauls.
Am Tage sind Seehechte meistens grundnah in Wassertiefen von 100 Meter anzutreffen, speziell im Sommer und Herbst auch wesentlich flacher. Nachts ziehen die Fische gerne in die oberen Wasserschichten, um dort Heringe, Sprotten und Makrelen zu jagen.

Größe: In Norwegen gefangene Seehechte wiegen im Schnitt 2 bis 3 Kilo, bei einer Länge von etwa 60 bis 79 Zentimetern. Das maximale Gewicht liegt bei 20 Kilo. Der norwegische Rekord für Seehecht liegt derzeit bei 13,238 Kilo und wurde im Juni 2014 im Hjeltefjord (nahe Bergen) von einer norwegischen Anglerin aufgestellt.

Angelmethoden: Meist als Zufallsfänge beim Pilken und Naturköderangeln. In Gebieten mit ausreichendem Vorkommen ist auch gezieltes Angeln möglich. Dabei sollte der Köder nicht nur direkt am Grund, sondern auch mal einige Meter darüber angeboten werden.

Köder: Pilker, Gummifische, Naturköder (tote Köderfische, größere Fetzenköder)

Beste Angelzeit: Spätsommer und Herbst

Laichzeit: Frühjahr bis Frühsommer