Schellfisch

Foto: Matthias Wendt / www.media-army.de

Lateinischer Name: Melanogrammus aeglefinus
Norwegischer Name: Hyse

Vorkommen: Der Schellfisch ist an der gesamten norwegischen Küste vertreten. Die größten Schellfischbestände findet man in Nordnorwegen, und dort vor allem nördlich der Lofoten sowie in der Barentssee. Im Gegensatz zu vielen anderen dorschartigen Fischen bevorzugt der Schellfisch jedoch Bereiche mit weichem Grund, ist also hauptsächlich über Sand und Schlamm zu finden, in Wassertiefen zwischen 30 und 100 Metern, teilweise auch in bis zu 300 Metern. Dort sucht er seine Nahrung, die größtenteils aus Würmern, kleinen Fischen sowie Krebsen besteht.

Größe: Die Durchschnittsgröße liegt bei 40 bis 50 Zentimetern, was einem Gewicht von etwa 1,5 bis 2 Kilo entspricht. Ausnahmefische können bis zu einen Meter lang und über 10 Kilo schwer sein. Der aktuelle norwegische Rekord-Schellfisch wurde im Februar 2013 im Dalsfjord gefangen und wog 9,25 Kilo.

Angelmethoden und Köder: Schellfische gehen oft beim Pilken an den Haken. Wird dabei zusätzlich mit Beifängern (z.B. Gummimakks) gefischt, werden diese von den Fischen meist bevorzugt genommen.
Auch beim leichten Naturköderangeln – zum Beispiel auf Plattfisch – gehen häufig Schellfische an den Haken. Gezieltes Angeln ist jedoch nur dort möglich, wo ausschließlich Schellfische vorkommen.

Beste Angelzeit: Ganzjährig

Laichzeit: Februar bis Mai