Makrele

Foto: Waldemar Krause / www.media-army.de
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Lateinischer Name: Scomber scombrus
Norwegischer Name: Makrell

Vorkommen: Während der Sommermonate sind Makrelen an der Küste Süd-, West- und Mittelnorwegens fast schon allgegenwärtig und treten dort in teils gewaltigen Schwärmen auf. Sogar in Nordnorwegen, also nördlich der Lofoten, wurden in den letzten Jahren immer wieder Makrelenschwärme gesichtet. Erst im September, wenn das Wasser langsam wieder kühler wird, ziehen die Fische zurück in die tiefen Bereiche fernab der Küste.
Makrelen sind räuberische Freiwasserfische, die auf der Jagd nach Beutetieren wie kleinen Heringen, Sprotten oder Sandaalen alle Wasserschichten durchstreifen – und dabei häufig selbst zu Gejagten werden. Die besten Fangchancen bestehen beim Angeln vom Boot oder Kutter, gelegentlich kommen die getigerten Räuber jedoch auch dicht unter Land und sind dann auch für Uferangler erreichbar.

Größe: Die Durchschnittsgröße von Makrelen liegt bei etwa 30 Zentimetern. Größere Exemplare bis 60 Zentimeter sind möglich, werden aber – zumindest küstennah – recht selten gefangen. Der norwegische Rekordfisch, den ein norwegischer Angler im September 1997 im Skagerak fing, war sicher eine absolute Ausnahme: er wog nämlich unglaubliche 3,47 Kilo, bei einer Länge von 71 Zentimetern.

Angelmethoden: Beim Angeln mit Makrelen-Paternoster wird die Montage entweder ausgeworfen (beim Uferangeln) oder einfach abgelassen (beim Bootsangeln). Makrelen halten sich meistens im Mittelwasser auf, häufig auch nahe der Oberfläche, jedoch so gut wie nie in Grundnähe. Dies sollte auch beim Angeln mit anderen Ködern und Montagen stets beachtet werden.
Rauben die Makrelen nahe der Oberfläche, kann auch das Angeln mit Posenmontagen und kleinen Fischfetzen sehr ergiebig sein.
Besonders kurzweilig ist das Angeln mit der Spinn- oder Fliegenrute. Vor allem bei der Verwendung von relativ leichtem Gerät entpuppen Makrelen sich als echte Kämpfer.

Köder: Makrelen werden meist mit speziellen Paternostern gefangen. Beliebt und sehr Erfolg versprechend ist auch das Angeln mit kleinen Köderfischen und Fetzenködern, sowie mit Spinnködern (Blinker, Spinner, kleine Pilker) oder Streamern.

Beste Angelzeit: Juli bis September

Laichzeit: Frühjahr